Hybride Arbeitswelten in der Zukunft

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Die moderne und globale Welt hat sich 2020 von einer Seite gezeigt, wie sie nur den Wenigsten irgendwie noch bekannt war. Nachrichten aus China versetzten die gesamte Weltgemeinschaft plötzlich in einen Ausnahmezustand. Gemeint ist der Ausbruch der Corona-Pandemie. So viele Dinge wurden nach und nach angepasst, unser Alltag und unsere gewohnten Abläufe wurden drastisch verändert. Ein wichtiges Stichwort dabei war „Kontaktbeschränkung“. Und das betraf wirklich alles. Gepaart mit nationalen Ausgangssperren und massiven Einschränkungen, zum Teil durch Sanktionen, haben die Gesellschaften ein anderes Leben kennengelernt. Jeder konnte jeden anstecken und das Gesundheitssystem überlasten. Dadurch kam auch ein völlig anderes „Arbeitsleben“, ein „New Normal“ in der Arbeitswelt zum Vorschein.

Die Pandemie hat vieles verändert 

Nun sind zwei Jahre vergangen. Die Pandemie wird durch erfolgreiche Vakzine bekämpft. Der technologische Fortschritt führt zu einer Normalisierung, wenn auch ein Wiedererstarken des Virus nicht gänzlich auszuschließen ist. Aber die Umstrukturierung unseres Alltages hat bleibende Veränderungen hinterlassen. Eine wesentliche Frage ist beispielsweise: „Wann und vor allem wo arbeiten wir?“ Denn viele Menschen haben in dieser Zeit überwiegend von zu Hause gearbeitet. Stichwort „Homeoffice“. 

Theorie wird zur Praxis: New Normal

Was früher eine theoretische Überlegung war, ein akademischer Diskurs, wurde in der Not zur neuen Normalität. Und entsprechend diverser New Normal Studies wird auch in Zukunft die Möglichkeit bestehen, bis zu 60 Prozent der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit außerhalb des Büros mobil zu arbeiten. Etwa von daheim oder auch von anderen Orten innerhalb oder außerhalb Deutschlands. 

Trotzdem physische Meetings auch in Zukunft

Trotz dieses großen Wandels: alte Traditionen oder Strukturen gehen nicht gänzlich verloren. Auch in Zukunft ist zu erwarten, oder wird es notwendig sein, sich auch physisch zu sehen und an vor Ort-Besprechungen teilzunehmen. Denn das Gefühl des persönlichen Kontaktes ist wichtig. Die Synergien, die dabei ausgelöst werden, sind mit Online-Meetings nicht adäquat zu erzeugen. Dieser Mix, bzw. diese hybride Arbeitsform ist in zahlreichen Unternehmen besonders stark im Trend und wichtig für deren erfolgreiche Zusammenarbeit.

Hybridität ist das neue Normal

Wie das tägliche Miteinander in dieser hybriden Arbeitswelt letztlich gelebt wird, also sowohl vor Ort in der Firma als auch im Homeoffice, erfordert eine sehr große Team-Verantwortlichkeit. Um diesen Zustand zu forcieren und auch bei Mitarbeitern, die sich im Homeoffice möglicherweise schwer tun, zu fördern, gibt es heutzutage nützliche digitale Mittel. So können Teams beispielsweise in virtuellen digitalen Räumen „zusammen sitzen“ und das Gefühl von Verbundenheit wie am physischen Arbeitsplatz nachempfinden. Doch auch der Kontrollmechanismus ist wichtig. Arbeitgeber wollen wissen, dass ihre Arbeitnehmer jetzt gerade auch daheim arbeiten und die Zeit nicht für private Zwecke vergeuden. 

Beispiel für ein New Normal-Tool: wonder.me

Ein Tool für diesen Zweck ist beispielsweise wonder.me. Dieses Tool bietet einen virtuellen Raum, in dem sich Menschen treffen und gemeinsam arbeiten können. Hier bekommen Mitarbeiter das Gefühl, nicht alleine im Homeoffice zu sitzen. Man weiß, dass die Kollegen auf der anderen Seite des Bildschirms jederzeit erreichbar sind.

Zusammenarbeit aus der Entfernung in Zukunft immer wichtig

Es geht in Zukunft also primär darum, wie das Miteinander mit den Kollegen in engem Austausch gewährleistet werden kann. Gleichzeitig soll der Kontrollmechanismus gegeben sein, ohne dabei die Privatsphäre zu verletzen. Um all diese Herausforderungen zu stemmen, werden wir in Zukunft sicherlich noch einige Tools kennenlernen.

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